Wirtschaftsstandort Aschaffenburg: Flurförderzeuge, Logistik und IT
Aschaffenburg ist die größte Stadt der Region Bayerischer Untermain, nach Würzburg die zweitgrößte in Unterfranken und gehört zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Ende 2025 lebten hier 73.326 Menschen. 2024 arbeiteten in der Stadt rund 61.800 Erwerbstätige, davon 33.570 Einpendler, sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren 47.559 Personen. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2016 bei 74.152 Euro und damit deutlich über dem bayerischen Schnitt.
Die Metall- und Elektroindustrie ist stark vertreten. Linde Material Handling, ein Hersteller von Gabelstaplern und anderen Flurförderzeugen, hat hier seinen Hauptsitz, dazu kommen zwei große Werke der Automobilzulieferindustrie und viele Zulieferer im Umland. In der Region siedeln sich Unternehmen der Mess- und Regeltechnik an, Informationstechnik und Softwareberatung gewinnen an Bedeutung. In Aschaffenburg und Umgebung sitzt außerdem der Paketdienst DPD Deutschland. Die Technische Hochschule Aschaffenburg engagiert sich unter anderem in der Fahrzeugbranche.
Der Staatshafen am Main umfasst das größte Gewerbegebiet am Bayerischen Untermain und verbindet Straße, Schiene und Wasser. Er gehört zur Bayernhafen Gruppe, Schwerpunkte sind Logistik, Versorgung und Recycling. Drei Anschlussstellen führen auf die A 3, über die Frankfurt am Main etwa 40 Kilometer entfernt ist, der Hauptbahnhof ist ICE-Halt.