Wirtschaftsstandort Schwabach: Blattgold, Maschinenbau und Nischen
Schwabach grenzt im Norden direkt an Nürnberg und bildet mit Nürnberg, Fürth und Erlangen eine der drei Metropolen in Bayern, eingebettet in die Europäische Metropolregion Nürnberg. Sie ist kreisfrei und hat 40.702 Einwohner (Stand Ende 2025). 2016 gab es rund 22.500 Erwerbstätige, im Zukunftsatlas 2016 wurde die Stadt den Orten mit hohen Zukunftschancen zugeordnet.
Weltweit bekannt ist Schwabach für Blattgold. Vier Goldschlägerbetriebe üben das Handwerk heute noch aus, 2004 feierte die Stadt 500 Jahre Blattgold. Typisch ist ein breites, mittelständisches Spektrum aus Produktion, Handwerk und Dienstleistung. Viele Betriebe arbeiten in Marktnischen und sind dort teils bundesweit führend. Beispiele sind die Maschinenfabrik Niehoff mit Maschinen für die Draht- und Kabelindustrie und Heidolph Instruments mit Laborgeräten, unter anderem für Chemie und Pharma. Die Ribe Gruppe ist seit über 100 Jahren ansässig und fertigt Verbindungselemente, technische Federn, Anlagentechnik und Elektroarmaturen.
Zu den Behörden zählen Amtsgericht, Finanzamt und die Regionalabteilung Nord des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Die A 6 führt mit zwei Anschlussstellen durch den Süden, dazu kommen die Bundesstraßen 2 und 466. Die S-Bahn-Linie S2 verbindet die Stadt mit Nürnberg und Roth.