Wirtschaftsstandort Forchheim: Medizintechnik, Bier und Verkehrsachse
Forchheim ist Große Kreisstadt, Sitz des Landratsamts und mit 33.359 Einwohnern (Stand Ende 2025) die mit Abstand größte Kommune im Landkreis Forchheim. Die Stadt liegt zwischen Bamberg, 23 Kilometer nördlich, und Nürnberg, etwa 30 Kilometer südlich, und gilt als Eingangstor zur Fränkischen Schweiz. Seit Oktober 2002 gehört sie zur Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim, seit April 2005 zur Metropolregion Nürnberg.
Größter Arbeitgeber mit Sitz in der Stadt ist Siemens Healthineers. Hinzu kommt eine lange Brautradition: Vier ortsansässige Brauereien und der Kellerwald, in dem zum Annafest alle 23 Bierkeller öffnen, prägen Gastronomie und Tourismus. Der Einzelhandel konzentriert sich auf die Innenstadt mit ihrer Fußgängerzone, im Süden liegt ein großes Einkaufszentrum. Gewerbegebiete gibt es nahe der A 73 und im Gewerbe- und Industriegebiet Sandäcker.
Die A 73 tangiert die Stadt mit den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Forchheim-Süd, die B 470 quert sie von West nach Ost. Der Bahnhof liegt an der Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg, deren viergleisiger Ausbau mit einer Neugestaltung des Bahnhofs verbunden war, und wird seit Dezember 2010 von der S-Bahn-Linie S1 bedient. Am Main-Donau-Kanal gibt es Zugänge für Freizeit- und Fahrgastschifffahrt.