Wirtschaft in Heilbronn: Metall, Lebensmittel, Salz und Wein
Heilbronn liegt am Neckar, etwa 50 Kilometer nördlich von Stuttgart, und ist Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken. Seit 2020 trägt die Stadt die Bezeichnung Universitätsstadt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte sie zu den Zentren der frühen Industrialisierung in Württemberg, seitdem hat sich die Gewerbestruktur immer wieder gewandelt. Heute haben vor allem die Metallindustrie mit Kraftfahrzeugzubehör und Werkzeugbau, die Elektroindustrie, die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft, Papier und Druck, die Chemie sowie der Salzbergbau Gewicht.
Zu den großen Arbeitgebern zählen unter anderem Kaufland, Illig Maschinenbau und die Südwestdeutschen Salzwerke, daneben Kliniken, Banken, Medien und die öffentliche Verwaltung. 2016 gab es in der Stadt etwa 96.500 Erwerbstätige. Hinzu kommen rund 1500 Handwerksbetriebe. Im Zukunftsatlas 2019 lag der Stadtkreis auf Platz 32 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten.
Wegen der ausgedehnten Rebflächen an den Hängen östlich der Innenstadt ist Heilbronn auch als Stadt des Weins bekannt. Der Neckar teilt das Stadtgebiet von Süden nach Norden. Mit Neckarsulm ist die Stadt zu einer geschlossenen Siedlungsfläche zusammengewachsen, sie gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart und übernimmt Versorgungsaufgaben für weite Teile des umliegenden Landkreises.