Bad Windsheim: Heilbad, Gießerei und Mineralquellen
Bad Windsheim ist das einzige Heilbad Mittelfrankens. Die ländlich geprägte Stadt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat 12.329 Einwohner (Stand Ende 2025) und liegt in der Windsheimer Bucht, am Südrand des Naturparks Steigerwald und nördlich des Naturparks Frankenhöhe. Das Prädikat „Bad“ trägt sie seit 1961.
Der Kurbetrieb prägt einen großen Teil der Wirtschaft. Ein Kur- und Kongress-Zentrum wird von der Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH betrieben. Als Quellort mit der Krönungsquelle liefert die Stadt Wasser für einige Mineralwasser-Firmen. Die Kliniken des Landkreises betreiben hier ein Krankenhaus mit Medizinischem Versorgungszentrum, und der Auto- und Reiseclub Deutschland hat seine Zentralverwaltung in Bad Windsheim.
Industriell steht vor allem Heunisch-Guss für den Standort. Das Unternehmen fertigt Gussteile aus Grauguss, Sphäroguss, Vermicularguss und Aluminium-Kokillenguss und bietet Modellbau, Formenbau und Gussbearbeitung an. Mit dem Brauhaus Döbler gibt es eine eigene Brauerei. Verkehrlich führt die B 470 an der Stadt vorbei zur A 7, der Bahnhof liegt an der Nebenbahn zwischen Neustadt an der Aisch und Steinach bei Rothenburg. Zusätzlich gibt es einen Sonderlandeplatz. Zum Schulangebot gehören unter anderem eine staatliche Wirtschaftsschule, eine Berufsschule und ein Gymnasium.