Wirtschaftsstandort Bamberg: Universität, Verwaltung und Welterbe
Bamberg ist die größte Stadt Oberfrankens und in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfrankens ausgewiesen. Sie hat 77.218 Einwohner (Stand Ende 2025), die Agglomeration kommt nach einer Schätzung von 2025 auf rund 114.000. Bamberg gehört zur Metropolregion Nürnberg und gilt als wichtiges Wirtschaftszentrum Oberfrankens.
Prägend sind Bildung, Verwaltung und Justiz. Die Otto-Friedrich-Universität zählte 2020 mehr als 12.000 Studierende, ihre Gebäude verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Die Stadt ist Sitz des Oberlandesgerichts, der Generalstaatsanwaltschaft und des Erzbistums, außerdem steht hier das Landratsamt Bamberg. Der Fränkische Tag, eine der größten Tageszeitungen Oberfrankens, hat seinen Sitz in der Stadt und geht auf die fürstbischöfliche Hofdruckerei zurück, dazu kommen Radio Bamberg und ein Regionalstudio von TV Oberfranken.
Seit 1993 ist die Altstadt mit etwa 1400 Bau- und Bodendenkmälern als UNESCO-Welterbe anerkannt. Sie zählt zu den größten weitgehend unversehrt erhaltenen historischen Stadtkernen in Deutschland. Überregional bekannt sind auch die Biertradition und die Gärtnereibetriebe mit großen Anbauflächen mitten in der Stadt. Die Regnitz, deren rechter Arm zum Main-Donau-Kanal ausgebaut wurde, mündet am Stadtrand in den Main.