Rothenburg ob der Tauber: Tourismus, Handel und Maschinenbau
Rothenburg ob der Tauber ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Ansbach an der Grenze zu Baden-Württemberg und gehört zur Metropolregion Nürnberg. Die Stadt hat 11.331 Einwohner (Stand Ende 2025). Ihre weitgehend erhaltene mittelalterliche Altstadt hat sie weltbekannt gemacht, im Ausland gilt sie als Prototyp einer mittelalterlichen deutschen Stadt.
Entsprechend stark ist die Wirtschaft touristisch geprägt. Hotels, Gasthöfe, eine Jugendherberge, Museen, Weinschänken und der Einzelhandel in der Altstadt leben von Besuchern aus aller Welt. Viele Gäste aus Asien machen hier bei organisierten Europareisen Halt. Die Romantische Straße und die Burgenstraße kreuzen sich in der Stadt, Taubertalradweg und Altmühltalradweg beginnen hier. Käthe Wohlfahrt, bekannt für Weihnachtsschmuck, betreibt in der Stadt auch ein Weihnachtsmuseum. Der Meistertrunk steht seit 2016 auf der deutschen Liste des immateriellen Kulturerbes. Als südlichster Punkt des fränkischen Weinlandes hat die Stadt zudem Weinbau, dessen Wein überwiegend an Touristen verkauft wird.
Daneben gibt es eine industrielle Basis: ein Ersatzteilzentrum des Baumaschinenherstellers Yanmar, mittelständische Maschinenbaubetriebe und mit der D. Lechner GmbH einen großen Hersteller von Küchenarbeitsplatten. Rothenburg liegt an der A 7 mit eigener Anschlussstelle und ist per Regionalbahn über Steinach an die Strecke zwischen Würzburg und Ansbach angebunden.